Theaterwissenschaft München
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Gaul, Rudi

Rudi Gaul, M.A.

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Biografie

Geboren 1982 in München studiert Rudi Gaul von 2003 bis 2009 Theaterwissenschaft, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Politologie an der Ludwig-Maximilians-Universität und ist Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Seinen Magister Artium legt er 2009 mit der Arbeit "Adolf, der Clown - Hitler als komische Figur in Film und Theater" bei Prof. Gissenwehrer ab.

Von 2005 an inszeniert er diverse Theaterstücke in der freien Szene. Nach der Gründung einer eigenen Filmproduktion 2006 wird sein erster Spielfilm "Das Zimmer im Spiegel" (2009) als Wettbewerbsbeitrag für den Max Ophüls Preis nominiert und als bester Nachwuchsfilm 2009 beim bayerischen Fünf Seen Film Festival ausgezeichnet. Mit "Wader Wecker Vater Land" kommt 2011 sein Dokumentarfilm über die beiden Liedermacher Hannes Wader und Konstantin Wecker in die Kinos.

Derzeit promoviert Rudi Gaul als Stipendiat der Studienstiftung an der twm bei Prof. Schläder. Entsprechend seinem filmwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkt beschäftigt er sich dabei mit einer "Kritik der psychoanalytischen Filmtheorie" am Beispiel von David Lynchs filmischem Werk.

Forschungsschwerpunkte

psychoanalytische Deutungsstrategien in Film und Literatur, Kulturkritik im Populärfilm, die Filme Stanley Kubricks, intermediale Inszenierungsstrategien auf der Bühne, Analyse und Kritik einer Dramaturgie des Komischen, Darstellung des Dritten Reichs in Film, Theater und Literatur, die politische Philosophie Hannah Arendts...

Presse

  • Lampenfieber im Lichtspielhaus. LMU-Absolvent Rudi Gaul dreht Kinofilme. (Münchner Uni Magazin, Nr. 4 / 2011)  (pdf 180 kB)
  • Im Schatten des Establishments. Rudi Gaul wurde mit 18 von der Filmhochschule abgelehnt - jetzt, mit Ende 20, arbeitet er dennoch als Regisseur. (Süddeutsche Zeitung, 17. Nov. 2011) (pdf 800 kB)