Theaterwissenschaft München
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Prof. Dr. Ulf Otto

Prof. Dr. Ulf Otto

Professur für Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt Intermedialitätsforschung

Kontakt

Raum: Zi. 006/EG, Georgenstr. 11, 80799 München
Telefon: +49 (0)89 / 2180 - 5954

Sprechstunde SS 18 (während der Vorlesungszeit):
Di 14–15 Uhr
nach Anmeldung über docs.google
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Biographie

Seit 1. Dezember 2017 hat Ulf Otto die Professur für Theaterwissenschaft mit Schwerpunkt Intermedialitäts-
forschung am Institut für Theaterwissenschaft der LMU München angetreten.

Ulf Otto hatte im WS 2016/17 und im SS 2017 die Vertretungsprofessur für Theater und Medien am Institut für Theaterwissenschaft der LMU inne. Sonst forscht und lehrt er als Dilthey-Fellow am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim. Lehraufträge haben ihn nach Bern, Exeter, Ludwigsburg Mainz und Zürich geführt. Das Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Mathematik in London, Berlin und Toronto hat er 2001 an der Humboldt-Universität mit einer Magisterarbeit über die ästhetischen Strategien Christoph Schlingensiefs im Übergang vom Film über das Theater zur Aktionskunst abgeschlossen, später noch einen Bachelor in Informatik ergänzt. Seine Dissertation, die sich aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive mit den Transformationen theatraler Praxis in den neuen Medien beschäftigt, ist unter dem Titel Internetauftritte. Eine Theatergeschichte der neuen Medien bei transcript erschienen. Während und nach dem Studium hat er als Dramaturg, Regieassistent und freier Regisseur im Stadttheater und in der freien Szene gesammelt; u.a. an der Schaubühne am Lehniner Platz, am bat-Studiotheater, am Kleist-Theater Frankfurt/Oder, am Maxim Gorki Theater, am Theater Aachen, am Staatsschauspiel Stuttgart, auf Kampnagel Hamburg, am Mousonturm Frankfurt und vor allem an den Berliner Sophiensaelen. Das von der Volkswagen-Stiftung geförderte Habilitationsprojekt ist am Schnittpunkt von Theater- und Technikgeschichte angesiedelt und beschäftigt sich mit der Elektrifizierung des Theaters und der Theatralität der Elektrizität im ausgehenden 19. Jahrhundert. Zusammen mit Jens Roselt hat er den Band Theater als Zeitmaschine. Zur performativen Praxis des Reenactments und mit Jens Roselt und Annemarie Matzke Auftritte. Strategien des In-Erscheinung-Tretens in Künsten und Medien herausgegeben (beide bei transcript erschienen).

Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind: Performativität digitaler Kulturen, Gesten und Genealogien des Reenactments, intermediale Konstellationen in der Theatergeschichte, Theorie und Politik theatraler Praxis, Figuren des Komischen.