Theaterwissenschaft München
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Rosarius, Raimund M.A.

Raimund Rosarius, M.A.

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Sprechstunde:
Nach Absprache am Montagabend.

Biografie

Raimund Rosarius, MA, studierte Theorie und Praxis theatraler Regie an der Central Academy of Drama in Peking (Regie-Diplom) und zuvor Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien.
Schon in der Schulzeit Gründung einer Theatergruppe, danach Assistenztätigkeiten an deutschsprachigen Theatern und Festivals (Schauspiel Köln, Burgtheater, Theater der Jugend, Freischwimmer Festival, Szene Salzburg), u.a. bei Karin Beier, Dieter Giesing und Johann Kresnik.
In China, Gründung der multinationalen Theatergruppe HuXiJu. Eigene chinesischsprachige Stücke wie „Goufei/Howling Dogs“ oder „Laonian Bianyi/The Old Go Bad“, die zu Festival wie dem Nanluoguxiang oder dem Wuzhen Theaterfestival eingeladen wurden.
Initiation der interdisziplinären Projektreihe „Ta Sie She“, die das Werk Ingeborg Bachmanns durch Adaptation in unterschiedlichste Medien einem chinesischen Publikum bekannt machte.
Neben Regie- und Autorentätigkeiten zunehmend auch kuratorische Arbeiten im Bereich Bildender Kunst, insbesondere Performance Art wie die „Mortgaged Time“ Ausstellung und das „Performative Varnishings Festival“ in der Red Gate Gallery im 798 Art District.
Eigene Arbeiten im Bereich Performance Art, die etwa beim Gan&Gan Festival, in der Red Gate Gallery oder in Huang Ruis Cloud House gezeigt wurden.
Übersetzung der Kun-Opern Libretti „Die vier Träume aus Linchuan“ (Tang Xianzu) für die Shanghai Kunqu Troupe/Berliner Festspiele.

Forschung

Rosarius’ Forschung bewegt sich im Spannungsfeld Theorie und Praxis szenischer Künste, Transkulturalität, Schauspielkunst und Performance Art sowie Practice as Research/Embodied Practices/Body Science.

Lehre

Schwerpunkte bisheriger Lehre in China waren Grundlagen der Regiekunst, Embodied Practice & Traktate, sowie altgriechisches Theater und die Frage nach seiner Übersetzbarkeit.